Über die Künstlerin
Meine Reise zur Kunst und zu mir selbst
Ich war immer ein Kind, das malte. Dann kam das Leben dazwischen.
Im Jahr 2024 veränderte ein persönlicher Verlust meinen Blick auf das Wesentliche. In der Stille, die folgte, fand ich zurück zur Kunst.
Nicht aus Nostalgie, sondern aus dem Bedürfnis heraus, dem Unsichtbaren eine Form zu geben.
Aus dieser Erfahrung entstand meine heutige Arbeit.
Ich bin Marika Junikajtes, Mixed-Media-Künstlerin aus Frankfurt.
Meine Werke bewegen sich zwischen Präsenz und Verletzlichkeit, zwischen innerer Stärke und den Spuren, die das Leben hinterlässt.
Was auf der Leinwand sichtbar wird, ist mehr als Farbe.
Es sind Fragen nach Identität, Wandel und Resilienz.
Eine Bildsprache für das, was oft unausgesprochen bleibt.
In Serien wie The Weight We Carry beschäftige ich mich mit dem, was Menschen durch Krisen, Verantwortung und Veränderung hindurchträgt.
Mich interessiert nicht die Perfektion.
Mich interessiert, was bleibt.
Meine Arbeiten entstehen in einem vielschichtigen Prozess aus Öl, Acryl, Pouring-Medien und strukturbildenden Materialien.
Schicht für Schicht entwickeln sie ihre eigene Präsenz, nicht als Dekoration, sondern als Teil eines Raumes und seiner Wirkung.
Ich schaffe Kunst für Menschen, die sich bewusst mit den Räumen umgeben möchten, in denen sie leben, arbeiten und Entscheidungen treffen.
Kunst als Erfahrung. Kunst als Erinnerung. Kunst als Haltung.
Interviews & Veröffentlichungen
Al-Tiba9 Magazine - Contemporary Art
“My portraits always hold both: a personal reflection and a universal theme. [...] People don’t see themselves in the face I paint, but in what gently shimmers through, something that lives within many of us.”
Al-Tiba9 Magazine
Im Gespräch mit dem internationalen Kunstmagazin Al-Tiba9 spreche ich über meine Arbeitsweise, meine Themen und darüber, wie meine Porträts zwischen persönlicher Erfahrung und universeller Resonanz entstehen.
Meine Arbeitsweise
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Ein Dialog mit dem Werk
Zu den OriginalwerkenMeine Werkzeuge sind Pinsel, Spachtel und oft meine eigenen Hände.
Ich arbeite mit der Tiefe von Öl, der Energie von Acryl und der Offenheit von Pouring-Medien.
Viele Entscheidungen stehen zu Beginn fest: Farbwelt, Format oder Komposition.
Doch jedes Werk entwickelt sich im Prozess weiter.
Schicht für Schicht reagiere ich auf Material, Farbe und Form.
Ich beobachte, halte inne und treffe Entscheidungen im direkten Dialog mit dem Werk.
So entsteht kein Bild nach Plan, sondern ein Prozess, der sichtbar bleibt.
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Die Stille zwischen den Tönen
Zur Serie The Weight We CarryMusik begleitet meinen Arbeitsprozess seit vielen Jahren. Besonders die Kompositionen Chopins schaffen einen Raum für Konzentration und Wahrnehmung.
In diesem Zustand entstehen Fragen nach Vergänglichkeit, Freiheit, Wachstum und innerer Stärke – Themen, die sich in meinen Arbeiten immer wieder zeigen.
Diese Empfindungen zeigen sich in der Farbwahl, in der Bewegung meiner Hand, manchmal auch in der Tiefe eines Blicks im Porträt.
Musik wird zu einem inneren Zustand, den ich sichtbar mache.
Nicht als Übersetzung, sondern als Resonanz, jenseits von Sprache.
Für Menschen, die Kunst bewusst einsetzen
Kunst beeinflusst nicht nur, was wir sehen, sondern auch, wie wir einen Raum erleben.Meine Arbeiten entstehen für Menschen, die Kunst bewusst wählen: als Ausdruck von Haltung, Erinnerung oder Identität.Ob in privaten Sammlungen, Wohnräumen oder Arbeitsumgebungen: Mich interessiert die Beziehung zwischen Werk, Raum und Betrachter.Gute Kunst beantwortet nicht alle Fragen. Sie hält sie lebendig.
Auftragsarbeiten mit persönlichem Bezug
Manche Werke entstehen nicht aus Auswahl,
sondern aus einer eigenen Geschichte.
Einige Werke entstehen in enger Zusammenarbeit mit Sammlerinnen und Sammlern.
Im offenen Dialog entwickeln sich Bild, Stimmung und Symbolik.
So entsteht ein Unikat mit eigener Geschichte.